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09. Juni 2014

Von: Wohnungsbaugenossenschaften Hannover und Region

Genossenschaftsidee soll UNESCO-Kulturerbe werden

Die Genossenschaftsidee soll in die Liste des Immateriellen Kulturerbes des UNESCO-Welterbes aufgenommen werden. Einen länderübergreifenden Antrag auf Anerkennung haben kürzlich die Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft e.V. und die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V. bei den Wissenschaftsministerien in Dresden und Mainz gestellt.

Die Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland, in der der Verein Wohnungsbaugenossenschaften Hannover und Region Mitglied ist, hat den Antrag maßgeblich unterstützt und inhaltlich mitgestaltet.

Genossenschaftsidee wirkt nachhaltig

Die Antragsteller begründen ihren Antrag damit, dass die Genossenschaftsidee und deren Grundprinzipien von Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung sich nachhaltig sozial, ethisch, wirtschaftlich und kulturell auswirken. Die Idee wurde über Generationen hinweg bewahrt und weiterentwickelt. Rund 8000 Genossenschaften gibt es insgesamt in Deutschland, circa 2000 davon sind Wohnungsgenossenschaften. 21,2 Millionen Menschen sind Mitglied in einer Genossenschaft, 780.000 Mitarbeiter sind in genossenschaftlichen Unternehmen tätig. Mehr als 900 Natur- und Kulturstätten verzeichnet

Das „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ hat die UNESCO im Jahr 1972 verabschiedet. Mehr als 900 Natur- und Kulturstätten sind weltweit verzeichnet. Das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes hat die UNESCO im Jahr 2003 beschlossen. Ziel dieses Abkommens ist es, lebendige Traditionen zu bewahren und ihre Bedeutung als Quelle der Vielfalt sowie als Garant nachhaltiger Entwicklung zu stärken.

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